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Schriftsteller-Lesung zur Ausstellung „Aufbruch der Demokratie“ Der Friedenskreis Halle e.V. und die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V. laden dazu herzlich ein ins
Reformhaus Halle, Große Klausstraße 11, Versammlungsraum: „Aufbruch der Demokratie - Demo-Sprüche von der friedlichen Revolution 1989 bis zur Volkskammerwahl 1990“Damit wird auch fast schon das Ende des Jubiläums-Jahres „20 Jahre Reformhaus“ eingeleitet ... Die Wander-Ausstellung selbst ist noch bis Jahresende dort tagsüber im Treppenhaus zu sehen. Danach kann sie ausgeliehen werden.Zur Schriftsteller-Lesung lesen eigene Texte und Tagebuchaufzeichnungen: Very Barth – Fotograph, Halle (www.verybarth.de) Christoph Kuhn – freischaffender Schriftsteller, Halle Peter Winzer – Sozialpädagoge, Schriftsteller, Halle (www.peter-winzer.de) Einschlägiges zu den Personen und zu ihrem reichhaltigen Schaffen gibt es z.B. im Internet. Die beiden Schriftsteller sind durch Lesungen und diverse Veröffentlichungen in Halle und darüber hinaus engagiert und bekannt sowie im Schriftstellerverband etc. organisiert. Christoph Kuhn bietet auch Schreibkurse an. Nach der Lesung möchten wir gemeinsam mit den Autoren diskutieren. Es freuen sich auf Euch: Jörn Bensch (Gestaltung der Ausstellung; www.triagonale.de) Rainer von Sivers, Christof Starke, Andreas Thulin (Inhalt, Beratung, Konzept; www.friedenskreis-halle.de) Oliver Paulsen (Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V.; www.boell-sachsen-anhalt.de) Gefördert wird die Veranstaltung von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Einiges den drei Autoren (Auswahl):Very Barth Studium der Fotographie an der Hoschschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Heinz Föppel und Sieghard Liebe, Hochschulabschluss 1973. Freiberuflich tätig seit 1986. Atelier: Kleine Ulrichstr. 23 in Halle. Christoph Kuhn 1951 in Dresden geboren. Augenoptikerlehre- und Studium, Fernstudium am Literaturinstitut Leipzig. Seit 1989 freischaffender Schriftsteller. Veröffentlichung von Lyrik, Kurzgeschichten, Essays, Theaterstücken und Kinderliteratur. 1995 Stadtschreiber in Halle. Stipendien in Amsterdam, Stuttgart usw. Veröffentlichungen u.a.: Dokumentationen zur Zeitgeschichte, Magdeburg 1997, Halle 2001; „Wie gut, dass bei uns alles anders ist!“ Ost-West-Dialog mit dem Schriftsteller Kai Engelke, 1999; „kein tagesthema“, Gedichte, 2003; „Tatjanas Zimmer“, Erzählungen, München 2005; „Der kleine und der große Klaus“. Theaterstück nach Hans Christian Andersen, München 2006; „Die hinteren Gründe“, Weimar 2009. Beiträge in Zeitschriften, Anthologien und im Rundfunk für Kinder und Erwachsene Peter Winzer 1959 in Halle geboren. Ausbildung zum Instandhaltungsmechaniker, danach diverse Beschäftigungen, z.B. Filmvorführer, Friedhofsgärtner, Techniker bei einer Jazzband; 1983 Hörspiel beim Rundfunk der DDR, wegen Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration wurde das Stück nicht gesendet. Mit dem „Punkdichter“ Matthias (Baader) Holst Herausgabe der Untergrundzeitschrift „Galeere“, das Verbot erfolgte nach der dritten Nummer; danach Verlust des Arbeitsplatzes im Öffentlichkeitsbereich der Hochschule für Kunst und Design; Wehrdienstverweigerung; im Januar 1990 Teilnahme bei der Auflösung der Bezirksbehörde des Ministeriums für Staatssicherheit; seit 1990 Sozialpädagoge in Halle; 1992 Rehabilitation betreffs der Vorgänge um die Untergrundzeitschrift Galeere; 1993 bis 1997 berufsbegleitendes Studium der Sozialpädagogik; Herausgabe von Lyrikbänden etc., z.B. 2007 „Die Sinnlichkeit des Barbaren“ www.reformhaus-halle.de wird betreut von www.halle-vereine.de |